IM GESPRÄCH MIT GÜNTHER FRITZ

Kurze Infos zu deiner Person (Werdegang und interessante Projekte)

Günther Fritz wohnt und arbeitet im Zentrum von Glurns. Nach dem Architekturstudium in Innsbruck, der absolvierten Staatsprüfung in Venedig und einer jahrelangen Mitarbeit bei einem der ehemals bekanntesten Architekten Vinschgaus gründete er schließlich sein eigenes Büro. Neben Wohnbauten, denkmalgeschützten Umbauten sind gleichermaßen Hotels, Restaurants, Büros und Inneneinrichtungen seine Leidenschaft.

Wie entstand die Idee zum VION Gebäude und was ist die Besonderheit/das Highlight?

Spannenderweise traten Vertreter der VEK an mich heran mit dem Auftrag, ein „kleines Büroale“ zu bauen. Dass dies relativ schnell zu einem großen, komplexen Projekt wurde, stellte sich dann bald danach heraus.

Das große Vertrauen der Bauherren erlaubte eine fruchtbare und intensive Zusammenarbeit, wodurch es gelang, in kurzer Zeit ein genehmigtes Projekt zu erlangen. Während die Gewerbehalle dann sofort errichtet werden musste, ergab sich für das Design des Bürogebäudes glücklicherweise noch etwas Zeit.

Zum einen war fundamental wichtig, dass man in dieser prominenten Lage, der Hauptzufahrt an die Stadt Glurns, Baukörper formte, welche nicht zu dominant und störend wirken. Dies wurde versucht, durch einfache, ruhige Geometrien und mit wenigen, zurückhaltenden Materialien, Texturen und Farbtönen zu erreichen. Dennoch sollte ein Wiedererkennungsmerkmal eingebaut werden, welches nun in Form der großen V-Verglasung am auskragenden Würfel integriert wurde.

Was schätzt du an VION am meisten?

Zweifelsohne die Offenheit für die Bedürfnisse und Situationen der Menschen, die zielgerichtete Organisation der Abläufe und Arbeiten und dessen Fokus für regionale Wertschöpfung der Kreisläufe in unserem Tal. Kurz Gesagt: „Von Vinschgern für Vinschger“

 

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