Am vergangenen Freitag haben wir einen wichtigen Schritt für unser Glasfaser-Backbone-Netz umgesetzt: Die Verbindung zwischen Bozen und Mailand wurde deutlich erweitert.
Mit der Inbetriebnahme unserer neuen auf DWDM-Technologie basierten Verbindungen stehen auf der Strecke nun zwei zusätzliche Verbindungen mit jeweils 100 Gbit/s zur Verfügung. Zusammen entspricht das einer zusätzlichen Kapazität von 200 Gbit/s.
Zwei Wege, mehr Kapazität und mehr Ausfallsicherheit
Besonders wichtig ist dabei nicht nur die zusätzliche Bandbreite, sondern auch die Art der Anbindung.
Die beiden Verbindungen verlaufen über zwei komplett unterschiedliche Trassen. Eine Strecke führt über eine Hochspannungsinfrastruktur über das Stilfserjoch in Richtung Mailand, die zweite verläuft unter anderem entlang der Autobahn.
Damit haben wir nicht einfach nur “mehr Bandbreite”, sondern auch zwei weitere physische Wege zwischen unserem Knoten in Bozen und unseren zwei PoPs in Mailand.
Das ist für den Betrieb eines modernen ISP-Netzes entscheidend: Fällt eine Verbindung oder eine Trasse aus, stehen weiterhin andere Wege zur Verfügung.
Warum wir unser Backbone laufend ausbauen
Der Datenverkehr im Internet wächst kontinuierlich. Glasfaseranschlüsse mit immer höheren Geschwindigkeiten, Streaming, Cloud-Dienste, Homeoffice, Unternehmensanbindungen und immer mehr vernetzte Geräte benötigen entsprechend leistungsfähige Netze – nicht nur beim Kunden, sondern auch im Hintergrund, wo der Datenverkehr aller VION-Kunden gebündelt wird.
Genau hier kommt unser Backbone ins Spiel. Es verbindet unser Netz in Südtirol mit Mailand, wo unser Netz über die Austauschpunkte MIX und MINAP mit zahlreichen Anbietern zusammengeschaltet ist, darunter beispielsweise auch mit Google, Microsoft oder Netflix.
Mit dem aktuellen Ausbau schaffen wir zusätzliche Reserven für das weitere Wachstum und stellen sicher, dass unser Netz auch bei steigender Auslastung leistungsfähig bleibt.





